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Jana Pasewalck
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[25.06.2024] Angst vor Rechtsruck – Aktivist*innen planen eine vierte Runde für das Klimacamp Oldenburg

Dieses Jahr findet in Oldenburg erneut ein Klimacamp statt. Vom 19. bis zum 29. Juli soll dieses wieder auf der Grünfläche vor dem PFL stattfinden. In diesem Jahr wollen die Aktivist*innen neben dem Thema Klima auch einen Fokus auf Antifaschismus legen.

Jana Pasewalck vom Klimacamp

„Wir sind schockiert von dem Wahlergebnis der AfD und haben Angst. Wir sind schockiert, dass so viele, gerade junge Menschen, ihr Kreuz bei nachweislich Rechtsextremen gemacht haben.“ erklärt Jana Pasewalck und erläutert dies wie folgt: „Parteien wie die AfD liefern einfache Erklärungsmodelle für komplexe Probleme und schüren Feindbilder. Der Zusammenhang zwischen populistischen Parolen und einer Relativierung des Klimawandels ist kein Zufall. Dass rechtspopulistische Parteien nichts gegen den Klimawandel tun und ihn zum Teil selbst nach Jahren immer noch leugnen, verwundert nicht. Für uns ist klar, dass es in Sachen Klima auch um Wege aus dem Rechtsruck gehen muss.“

Die Aktivist*innen kündigen an, in den nächsten Wochen das Programm für das diesjährige Camp bekannt zu geben. 

„Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen und mit uns für das Klima und gegen Rechts laut und leise demonstrieren wollen,“ so Jana.

Protestform des Klimacamps

Das Klimacamp bietet einen offenen Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsamen Aktivismus. Damit soll ein zugänglicher Protest geschaffen werden, der insbesondere jungen Menschen einen einfachen Einstieg in den politischen Aktivismus ermöglicht. Zudem soll es ein besonders vielfältiges Programm geben. Die Veranstalter*innen heißen alle Interessierten herzlich im Camp willkommen.

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